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Letzte Aktualisierung 16.02.2016

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PC, Laptop oder Tablet

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Je nachdem, in welchem Bereich das Gerät genutzt wird haben PC und Laptop eigene Vor- und Nachteile.

Vorteile bzw. Nachteile eines Stand-PCs

  • Die Preise bei einem Stand-PC fangen schon bei ca. 300 Euro an.
  • Bei den meisten Tower-PCs man im Nachhinein Elemente wie Festplatte, Grafikkarte bis hin zum Arbeitsspeicher wechseln. Am besten schon vor dem Kauf fragen, inwieweit sich das Gerät aufrüsten lässt. Besonders relevant ist hierbei die Wahl des Mainboards. Auch die Größe des Gehäuses ist wichtig. Je kleiner das Gerät ist, desto schwieriger wird es, nachträglich Komponenten zu verbauen oder zu tauschen.
  • Wenn man bereits Tastatur, Maus und Monitor besitzt, braucht man kein weiteres Geld für diese Komponenten ausgeben.
  • Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass man die Bildschirmgröße auch später noch ändern kann. Je nachdem lohnt sich dann eine neue Grafikkarte, wenn die Auflösung nicht mehr passen sollte.
  • Einen PC kann man nach einiger Zeit selbst aufschrauben und reinigen. Dies ist notwendig, wenn sich Staub um den Lüfter herum sammelt. Bei einem Laptop ist die Reinigung vor allem für Laien schwieriger.
  • Der Stand-PC inkl. Monitor, Tastatur und Maus benötigt mehr Platz.Ein eigener Arbeitsplatz ist ratsam und kann nicht mitgenommen werden

Vorteile bzw. Nachteile eines Laptops

  • Der größte Vorteil bei einem Laptop liegt darin, dass man ihn ohne Aufwand überall mit hinnehmen kann und auch nicht in der Nähe einer Steckdose arbeiten müssen. Per WLAN kann man unterwegs andere Netze nutzen und online gehen.
  • Teilweise kann auch bei einem Laptop nachträglich Arbeitsspeicher und Festplatte nachgerüstet werden. Dies ist häufig mit einem größeren Aufwand verbunden als bei einem Stand-PC. Manche Hersteller geben für diese Fälle keine Garantie mehr.
  • Man muss vor dem Kauf entscheiden, welche Bildschirmgröße und Auflösung man nutzen möchte. Ebenso verhält es sich mit der Tastatur. Wenn man den Laptop an einem festen Platz verwendet, kann man allerdings alternativ einen zusätzlichen Monitor und eine andere Tastatur anhängen.
  • Ein großer Nachteil liegt darin, wenn ein Defekt am Laptop vorliegt. Oft muss das gesamte Gerät eingeschickt werden, um die genaue Fehlerquelle zu analysieren und zu reparieren. Dabei können große Kosten entstehen, die oft dem Originalpreis nahekommen.
  • Ein Laptop verfügt über weniger Schnittstellen als ein Stand-PC. Benötigt man mehr USB-Ports, muss man einen USB-Hub (Verteiler) anschaffen.

Laptop, Notebook oder Tablet?

Beide Gerätearten – Laptop und Tablet – haben jeweils ihre eigenen Vorzüge. Deswegen kann man auch nicht pauschal sagen, dass das eine besser als das andere ist. Ob man sich für einen Laptop oder ein Tablet entscheidet, sollte man davon abhängig machen, für was man das Gerät am meisten einsetzt.

Laptops eigenen sich besonders für Leute, die:

  • viel und länger unterwegs arbeiten
  • volle Kompatibilität zum Rest der Computer-Welt wollen
  • den Laptop zum Speichern von Daten benutzen

Tablets eignen sich besonders für Leute, die:

  • nur ab und zu mobil arbeiten
  • ein Gerät zum Internet-Surfen suchen
  • das Mobilgerät hauptsächlich in der Freizeit verwenden

Was kann der Laptop?

Da Laptops über eine Tastatur verfügen, geht das Arbeiten mit einem Laptop wesentlich leichter von der Hand als mit Tablets. Wer längere Texte am Computer schreibt oder Excel-Tabellen bearbeitet, kommt deswegen um einen Laptop nicht herum. Neben der eingebauten Tastatur bieten Laptops noch einige weitere Vorteile. Die wichtigsten sind:

  • Speicherplatz: Laptops bieten standardmäßig rund 250 Gigabyte Festplattenspeicher. Das ist ungefähr viermal so viel wie beim durchschnittlichen Tablet, das mit 64 Gigabyte auskommen muss. Außerdem gibt es inzwischen auch Laptops mit eingebauter SSD-Festplatte, die eine wesentlich schneller arbeiten und zudem auch weniger empfindlich bei Stößen sind.
  • Eingebautes CD/DVD Laufwerk: CDs/DVDs werden immer noch recht häufig verwendet z.B. für das Speichern von wichtigen Daten oder wenn man einen Film anschauen will. Mit dem Laptop ist das kein Problem.
  • Standard-Software: Am Computer verwendet man meistens bestimmte Programme, z. B.Microsoft Office. Genau die gleichen Programme kann man auch am Laptop einsetzen. Tablets laufen stattdessen mit einem mobilen Betriebssystem, das mit diesen Programmen eventuell nicht kompatibel ist.
  • Standardisierte Anschlüsse: Bei Computern gibt es gewisse Anschlüsse, die von so gut wie allen Geräten unterstützt werden. Dazu zählen USB-Anschlüsse, HDMI- und Ethernet-Ports und SD-Kartenslots. Bei einem Laptop kann man davon ausgehen, dass diese Anschlüsse vorhanden sind – im Unterschied zu vielen Tablets, bei denen USB-Ports oder Slots für SD-Karten fehlen.

Unterschied: Laptop und Notebook

Früher wurden die Begriffe Laptop und Notebook deutlich voneinander getrennt. Dabei ist der Begriff Laptop älter und bedeutet soviel wie “auf dem Schoß” oder passender “Schoßrechner”. Damit ist gemeint, dass man einen Laptop auf den Schoß nehmen und dann damit arbeiten kann.
Laptops waren damals deutlich größer und schwerer als Notebooks, die auf Deutsch mit “Notizbuch” übersetzt werden. Allein die Übersetzung lässt vermuten, dass Notebooks also kleiner als Laptops waren – etwa so groß wie ein DIN-A4-Notizblock. Ein Notebook war daher also ein kleiner Laptop, der oft auch weniger Ausstattung hatte.

Was kann das Tablet?

Auf der Suche nach einem richtigen tragbaren System sollte man sich einer intensiven Tablet-Kaufberatung nicht scheuen. Tablets sind größer als Smartphones, leichter als Laptops und werden statt mit Tastatur über einen berührungsempfindlichen Touch-Screen gesteuert. Dadurch ist die Bedienung des Tablets wesentlich intuitiver, da man alles per Finger oder einem speziellen Stift steuern kann. Die leichte Bedienbarkeit ist aber nur ein Verkaufsargument. Tablets bieten daneben folgende Vorteile:

  • Gewicht: Tablets sind in der Regel wesentlich leichter als ein Laptop und lassen sich wirklich überall mit hinnehmen. Für den Laptop-Transport benötigt man meist eine eigene Laptop-Tasche, beim Tablet reicht dagegen eine einfache Schutzhülle.
  • Schnelles Ein- und Ausschalten: Einen Laptop muss man – genau wie einen Desktop-Rechner erst hoch- und nach getaner Arbeit wieder runterfahren. Das Tablet ist dagegen mit nur einem Knopfdruck sofort betriebsbereit – und das Ausschalten funktioniert genau so schnell.
  • Multimedia-Funktionen: Viele Leute benutzen den Computer nicht um damit hauptsächlich zu Arbeiten, sondern für ihr Privatvergnügen, z.B. Surfen im Internet, Emails checken, Musik hören und Video-Spiele. Für diese Funktionen reicht ein Tablet völlig aus.
  • Akkulaufzeit: Da Tablets über weniger Funktionen als Laptops verfügen, verbrauchen sie auch wesentlich weniger Strom. Ergebnis: Das Tablet läuft in der Regel deutlich länger ohne externe Stromversorgung. Während beim Laptop nach 3 – 4 Stunden Betrieb meist Schluss ist, sind bei Tablets 10 Stunden Betriebszeit keine Seltenheit (natürlich abhängig davon was man mit dem Tablet macht – Filme und Spiele belasten den Akku logischerweise stärker).

Was ist ein Convertible?

Ein Convertible (engl. convertible ,verwandelbar‘) – auch Hybrid-PC genannt – ist ein Laptop, der sich über einen Klapp-, Dreh-, Schiebe- oder Klickmechanismus auch in Form eines Tablets nutzen lässt.
Während bei Convertibles die Eingabe im „Laptop-Modus“ wie üblich über Tastatur und Touchpad oder Trackpoint erfolgen kann, wird das Gerät nach der Umwandlung in einen Tablet-Computer über einen Touchscreen oder mit Hilfe eines Eingabestifts bedient.
Im Gegensatz zu Tablets sind Convertibles üblicherweise mit von Laptops bekannter Hardware ausgestattet und können deshalb mit einem normalen Desktop-Betriebssystem betrieben und als vollständiger PC-Ersatz genutzt werden.
Grundsätzlich gilt für alle Geräte: Ihr Bildschirm lässt sich so drehen, schieben oder klappen, dass sie sich flugs in ein Tablet samt Touchscreen verwandeln. Die Displays sind allerdings etwas größer als bei Tablets üblich. Je nach Gerät ist der Wechsel von einem Modus zum anderen jedoch unterschiedlich gestaltet. Bei manchen Notebooks lässt sich die Tastatur auf die Rückseite des Bildschirms klappen – so erhält der Nutzer rasch ein Tablet. Während bei diesen Geräten die Tastatur immer dranbleibt, bestehen die anderen Convertibles aus zwei Teilen: einem Tastaturdock und dem abnehmbaren Display – praktisch für unterwegs! Der Wechsel der Betriebsmodi klappt bei allen Geräten ohne großes Problem.

Technische Daten und was sie bedeuten

  • CPU, Hauptprozessor
    Der Hauptprozessor, kurz CPU (Central Processing Unit), ist die Rechenzentrale des Computers. Darin bearbeiten Millionen kleiner Schaltungen die Befehle des Betriebssystems und anderer gestarteter Software. Je höher die Prozessorleistung, desto schneller arbeitet der Computer. Ein Hinweis auf die Leistung ist die Taktfrequenz (in Hertz angegeben).
    Die Dual-Core-Technik vereint zwei Prozessoren in einem Gehäuse. Die Quad-Core-Technik vereint vier Prozessoren in einem Gehäuse. Damit können mehrere Programme gleichzeitig laufen, ohne dass der Computer deutlich langsamer wird.
  • Mainboard, Motherboard
    Mit der Hauptplatine sind die einzelnen Bauteile des Computers verbunden. Auf ihr befinden sich etwa die Steckplätze für den Hauptprozessor und die Grafikkarte sowie das BIOS (Betriebssystem der Hauptplatine) und die Anschlüsse für Laufwerke. Die Angabe der Mainboard Steckplätze für Arbeitsspeicher (DDR3 etc.) oder interne Festplatten und Laufwerke (SATA) ist wichtig für die Erweiterung des PC‘s.
  • Arbeitsspeicher, RAM (z.B. DDR3‑RAM)
    Der Arbeitsspeicher oder Hauptspeicher ist der Speicher eines Computers, in dem Programme und Daten abgelegt und zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden können. Dies geschieht schneller als von einer Festplatte. Beim Ausschalten des Rechners werden die gespeicherten Informationen automatisch gelöscht.
  • Grafikkarte (Speicherangabe in Gigabyte)
    Die Grafikkarte des Computers ist für die Bilddarstellung auf dem Monitor zuständig. Auf der Karte befinden sich der Grafikspeicher und ein Prozessor. Grafikkarten werden entweder als PC-Erweiterungskarten mit der Hauptplatine verbunden oder befinden sich direkt auf der Hauptplatine („Onboard”).
  • Soundkarte
    Die Soundkarte erzeugt die Tonsignale in einem Computer. Zudem verfügt sie meist über einen Toneingang und einen Mikrofonanschluss. In aktuellen Rechnern befindet sich der Soundkarten-Chip häufig direkt auf der Hauptplatine („Onboard”) und wird nicht als Steckkarte eingesetzt.
  • HDD Festplatte (Größenangabe in Gigabyte)
    Die Festplatte (kurz HDD, englisch für „Hard Disk Drive“) ist der wichtigste Datenspeicher im Computer. Bei den meisten Festplatten sind eine oder zwei Magnetscheiben eingebaut, die von beiden Seiten beschrieben werden. Ein Lesekopf tastet diese Informationen später ab. Im Gegensatz zum Arbeitsspeicher eines Computers, gehen die Daten nicht verloren, wenn Sie den Computer abschalten.
    Die Umdrehungen pro Minute bilden ein elementares Kriterium zur Schnelligkeit einer Festplatte. Je mehr Umdrehungen pro Minute, desto schneller kann die Festplatte arbeiten. Gängige Geschwindigkeit ist 7200 Umdrehungen pro Minute (7200 U/min).
  • SSD Festplatte (Größenangabe in Gigabyte)
    Solid State Drives sind Speichermedien, die wie eine herkömmliche Festplatte eingebaut und genutzt werden. Anders als diese besitzen die Festkörperlaufwerke jedoch keine rotierende Scheibe oder andere bewegliche Teile. Große Vorteile der SSDs: kurze Zugriffszeiten, niedriger Energieverbrauch und geringe Hitzeentwicklung. Die schnellsten SSDs erreichten im Test bis zu 550 Megabyte pro Sekunde (MBps). Das ist drei- bis viermal so viel wie bei herkömmlichen Festplatten.
  • WLAN
    Abkürzung für Wireless Local Area Network. Kabelloses lokales Netzwerk (Internet), das üblicherweise Computer miteinander und mit dem Internet verbindet. Nach dem aktuellen Entwurf des WLAN-N-Standards (IEEE 802.11n) können Daten mit bis zu 300 Mbit/s übertragen werden.
  • Schnittstellen
    Monitoranschlüsse = DVI (weißer Stecker), HDMI™ und VGA (blauer Stecker)
    Kopfhörer (3.5 mm Klinke)
    Mikrofon (3.5 mm Klinke)
    LAN (10/100/1000 MBit/s) = Netzwerkverbindung (Internet) mittels Kabel
    USB 2.0
    USB (Universal Serial Bus) ist als Computeranschluss an Peripheriegeräten wie Druckern und MP3-Playern weit verbreitet. Verbindung im laufenden Betrieb möglich.
    USB 3.0
    USB 3.0 soll Datentransferraten von mindestens 4,8 Gigabit pro Sekunde erreichen. Bislang lag das theoretische USB-Maximum bei 480 Megabit/s. Für USB 3.0 sind allerdings neue Kabel und Stecker (gekennzeichnet durch die blaue Farbe) nötig. Ein USB 3.0-Stick funktioniert auch auf einen USB 2.0 Steckplatz bringt aber nur die Übertragungsleistung von USB 2.0.